Konzeption

In unserem Haus fördern wir Kinder und Jugendliche unabhängig vom Schweregrad und Umfang ihrer Behinderung vom Kindergartenalter bis zum Ende der allgemeinen Schulpflicht. Die Lernziele sind nicht für jedes Kind gleich, sondern werden individuell gesteckt. Kleine Klassen (9-12 Schüler) erlauben es, auf spezielle Fähigkeiten oder Probleme einzugehen. Das Lernen in kleinen Schritten, die Einbettung in musisches Tun und eine motivierende Unterrichtsgestaltung verhelfen jedem Kind zu Lernerfolgen. Musikalisch-rhythmische Erziehung, szenisches Spiel und künstlerisches Gestalten fördern Selbstwertgefühl und die seelische Entwicklung der Kinder.

Wir unterrichten nach dem amtlichen Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und dem Lehrplan für die Berufsschulstufe. Neben der Förderung der Kulturtechniken spielen lebenspraktische Ziele eine wichtige Rolle. Auch Hauswirtschaft, Werken und Handarbeit machen einen großen Anteil des Unterrichts aus. Viele Unterrichtsgänge, Betriebsbesichtigungen und die Benutzung öffentlicher Einrichtungen verbessern die Orientierung unserer Schüler in der Umwelt. Unsere Berufsschulstufenschüler betreiben ein eigenes kleines Schülercafé.


Unsere Schule soll nicht nur Lernraum, sondern auch Lebensraum für jeden einzelnen sein. Die Klassenzimmer sind ansprechend an den Bedürfnissen orientiert gestaltet, die Schule verfügt über ein großes Spielgelände und ein eigenes Schwimmbad. Neben dem Pflichtunterricht können die Kinder an einem Nachmittag in der Woche aus einem großen Angebot an Wahlfächern wählen (z.B. Reiten, Tennis, Fußball, Kreatives Gestalten, Schwimmen und Theaterspiel). Feste, Feiern und Schullandheimaufenthalte sind wichtige Bestandteile des Schullebens. Die heilpädagogische Tagesstätte arbeitet intensiv mit der Schule zusammen.


Schulflyer

Weitere Informationen zum bayerischen Schulsystem erhalten sie im Überblick des Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.