Förderangebote

Besteht Förderbedarf, wird festgestellt, welche Therapie notwendig ist und ob  Einzelförderung am sinnvollsten ist oder eine Betreuung in kleinen Gruppen.

Es gibt folgende Therapieformen in unserer Frühförderstelle:

Psychologie:
Die  Psychologie steht Kindern und Eltern zur Verfügung zum Erfassen des  Entwicklungsstandes bis hin zur Erziehungsberatung bei Problemen im Verhalten des Kindes.

Es besteht die Möglichkeit, ein Erstgespräch mit den Eltern ohne Beisein des Kindes zu führen, um ausführlich über die auftretenden Schwierigkeiten sprechen zu können.

Standardisierte Testverfahren und Spielbeobachtungen kommen bei der Eingangsdiagnostik zur Anwendung und können im Verlauf der Therapie Aufschluss über Fortschritte geben.

Bei Verhaltensschwierigkeiten besteht die Möglichkeit der psychologischen Behandlung nach spieltherapeutischen Gesichtspunkten.

Logopädie:
Logopädie ist notwendig für Kinder die dauerhaft oder vorübergehend in ihren sprachlichen- oder kommunikativen Fähigkeiten beeinträchtigt sind.
Nach dem Erstellen einer Diagnostik erfolgt eine Beratung der Eltern und gegebenenfalls regelmäßige Therapie.

Schwerpunkte der Behandlung sind:

-    Förderung der Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit

-    Unterstützung des Wortschatz- und Grammatikerwerbs

-    Verbesserung der Aussprache

-    Erweiterung des Sprachverständnisses

-    Funktionstraining der orofacialen Muskulatur

-    Förderung der Sprechflüssigkeit (z.B. Stottern)

-    Verbesserung der auditiven Wahrnehmung

-    therapiebezogene Elternberatung

-    Elternberatung für Eltern von Kindern mit verzögertem                         Sprechbeginn  ( Late-talker) zur frühen Sprachförderung

Ergotherapie:
Hier erfolgt zunächst eine Abklärung der fein- und grobmotorischen Fähigkeiten, der Wahrnehmung  und Verarbeitung von Sinnesreizen, der Malentwicklung und der Handgeschicklichkeit.

Es stehen in der Ergotherapie zur allgemeinen Befunderstellung auch standardisierte Tests zur Verfügung, die eine genaue Einschätzung des Entwicklungsstandes und möglicher Probleme geben.

In der Therapie lernen die Kinder spielerisch und mit viel Bewegung mit ihren  Schwierigkeiten umzugehen und sich durch Erfahrung und Übung zu verbessern.

Die Eltern werden bei Gesprächsterminen regelmäßig über den Therapieverlauf informiert und erhalten Anregungen für das Üben daheim.

Physiotherapie:
Behandlung von Bewegungsstörungen, muskulären oder neuronalen Einschränkungen auf neurophysiologischer Basis nach Bobath, von Kindern mit

-         Risikoentwicklung ( z.B.extreme Frühgeburten)

-         Asymmetrieen

-         motorischer Entwicklungsverzögerung

-         Koordinationsstörungen

-         Cerebralparesen

-     Muskelerkrankungen

Die physiotherapeutische Behandlung findet immer im Beisein der Eltern statt, damit die Übungsbehandlung regelmäßig daheim fortgeführt werden kann.

Pädagogische Förderung:

Die Frühföderstelle Pfaffenhofen beschäftigt ein pädagogisches Team aus Heilpädagoginnen, Erzieher/in und einer Sonderpädagogin.
Es geht hierbei um die ganzheitliche Förderung von Kindern mit umfassenden Schwierigkeiten  (Entwicklung, Verhalten, Lern- und Leistungsbereich)

Schwerpunkte der pädagogischen Behandlung sind:

-         Allgemeine Entwicklungsförderung

-         Heilpädagogische Spielförderung

-     Therapeutische  Spiele

-         Sensomotorische Spiel- und Sprachanbahnung

-         Elementare Förderung der Malentwicklung und Kreativität

-         Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

-         Förderung der Sozialkompetenzen

-         Psychomotorische Förderung

-         Allgemeine schulvorbereitende Förderung

-         Konzentrationstraining

Die heilpädagogische und pädagogische Arbeit bietet Raum für ausführliche  Beratung und Gespräche mit den Eltern, da die Erziehung der Kinder eine große Aufgabe ist, die nicht immer leicht und problemlos zu bewältigen ist.

Gegebenfalls werden, wenn die Eltern das wünschen, zu diesen Gesprächen auch die Erzieherinnen der Kinder hinzugezogen.


 Wir bieten zudem an:

  • Vorschulgruppen
  • Mobile Förderung zuhause oder im Kindergarten
  • Themenbezogene Elternabende
  • Informationsveranstaltungen für Erzieherinnen
  • Workshops für Eltern